Alpaka
Alpaka ist eine Kamelform aus den südamerikanischen Anden, die vorwiegend wegen der Wolle gezüchtet wurden.
In Europa zählt es eher zu den Haus- und Begleittieren, da es sehr ruhige, intelligente und gutmütige Tiere sind.
So werden in Deutschland Alpakas für tiergestützte Therapien eingesetzt.
Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur der Wolle ( Faser) .
Das Huacaya Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser (Grimp) und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten.
Das Suri Alpaka hingegen hat keine Kräuselung (Grimp) in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen.
Alpakas sind soziale Tiere und fühlen sich in Gruppen am wohlsten.
Sie sind Pflanzenfresser und ernähren sich fast ausschließlich von Gräsern.
Die Tragezeit beträgt ca. 11 ½ Monate, danach bringt das Weibchen meist ein einzelnes Jungtier – in Südamerika „Cria“ genannt – zur Welt. Diese werden ca. 6 Monate gesäugt.
Die Tiere sollten einmal jährlich geschoren werden.